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Homepage: www.gesamtschule-warendorf.de

Leiterin: Gesamtschuldirektorin Gertrud Korf

 

Vielfalt – Chancengleichheit – Gemeinschaft – Leistung

 

Die Gesamtschule Warendorf ist eine Schule für Kinder aller Leistungsstärken und führt jedes Kind zu seinem bestmöglichen Schulabschluss.

Kinder, die langsam lernen sind ebenso willkommen wie Kinder, denen das Lernen leicht fällt.

Die Städtische Gesamtschule Warendorf ist eine 6-zügige Gesamtschule. Jeweils eine Klasse eines Jahrgangs wird als integrative Lerngruppe geführt.  

Die Gesamtschule hält jede Schülerlaufbahn offen:

  • Eltern müssen sich nicht schon im 4. Schuljahr für einen bestimmten Schulabschluss und damit für eine bestimmte Schule für ihr Kind entscheiden.
  • Alle Abschlüsse bis zum Abitur sind in der Gesamtschule erreichbar.
  • Das Abitur wird in der Regel nach 9 Jahren abgelegt (Lernen ohne Eile)

 

 

              FHR bedeutet Fachhochschulreife

 

Lernen ohne frühzeitige Festlegung auf einen bestimmten Schulabschluss

An der Städtischen Gesamtschule Warendorf sind alle in NRW möglichen Schulabschlüsse bis zum Abitur erreichbar. Bis zum Ende der Klasse 9 bleibt man nicht sitzen. Die Schülerinnen und Schüler bleiben in ihren Klassen und können sich ohne Versetzungsdruck individuell entwickeln. Die Städtische Gesamtschule Warendorf umfasst die Jahrgangsstufen 5 - 13. So haben Schülerinnen und Schüler, die das Abitur machen wollen, 9 Jahre Zeit (G9), ohne dass sie die Schule wechseln müssen.


 

Lernen im Klassenverband

Alle Schülerinnen und Schüler lernen gemeinsam in einer Klasse bis zum Ende des 10. Jahrgangs

Zwei Klassenlehrer führen gemeinsam eine Klasse. Sie übernehmen möglichst viel Unterricht in ihrer eigenen Klasse. So lernen sie ihre Schülerinnen und Schüler gut kennen und können sie beim Lernen geeignet und zuverlässig begleiten.

 

Darstellen u. Gestalten (DG)

Naturwissenschaften (NW)

Arbeitslehre (AL)

 

Im Wahlpflichtbereich ab Klasse 6 wählen die Schülerinnen und Schüler ein Fach, in dem sie ihre besonderen Interessens- und Begabungsschwerpunkte entwickeln können:

  • eine zweite Fremdsprache (Spanisch)
  • oder „Naturwissenschaften“ als Lernbereich (Biologie, Physik, Chemie)
  • oder „Arbeitslehre“ als Lernbereich (Hauswirtschaft, Technik, Wirtschaft)
  • oder „Darstellen und Gestalten“ (Theater, Kunst, Musik, Sport)

 

Im Ergänzungsstundenbereich ab Klasse 8 wählen die Schülerinnen und Schüler

  • eine weitere Fremdsprache
  • oder ein berufsvorbereitendes Angebot
  • oder Vorbereitungsfächer für die gymnasiale Oberstufe

 

Lernen nach Leistungsvermögen

An der Gesamtschule wird in bestimmten Fächern und Jahrgängen in Fachleistungs­kursen unterrichtet. Je nach Leistungsniveau besuchen die Schülerinnen und Schüler Unterricht auf zwei unterschiedlichen Anspruchsniveaus in Grundkursen und Erweiterungskursen:

  • ab Klasse 7 Fachleistungskurse in Englisch und Mathematik
  • ab Klasse 8 (oder 9) Fachleistungskurs in Deutsch
  • ab Klasse 9 Fachleistungskurs in Physik oder Chemie.

Je nach Leistungsentwicklung wird die Kurszuweisung ggf. jährlich angepasst.

 

 

Lernen mit individueller Förderung

Individuelle Förderung findet in jeder Unterrichtsstunde statt, wie:

  • Phasen kooperativen Lernens
  • Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad,
  • individuelle, persönliche Lernermappen
  • vielfältige Materialangebote zu den Unterrichtsinhalten
  • vielfältige Unterrichtsmethoden, sog. innere Differenzierung

Jedes Kind hat die Möglichkeit, entsprechend seinen Fähigkeiten und seinem individuellen Leistungsvermögen im je eignen Lerntempo zu lernen.

 

Individuelle Förderung findet in Fördermaßnahmen statt, wie:

  • Sprachförderung
  • Förderung bei Dyskalkulie und LRS
  • Begabtenförderung (z.B. Überspringen einer Klasse)
  • Besondere Angebote im Bereich der Arbeitsgemeinschaften

 

 

Lernen im Ganztag

Die Schülerinnen und Schüler sind an drei Tagen auch am Nachmittag in der Schule.

  • Sie arbeiten, essen und spielen in der Schule.
  • Unterrichtsstunden, Lernzeiten und Pausen wechseln sich sinnvoll ab.
  • Alle Übungs- und Arbeitsaufgaben werden in den Lernzeiten in der Schule selbstständig, aber in der Gemeinschaft mit den Mitschülerinnen und Mitschülern erledigt. Beratung und Unterstützung erhalten die Schülerinnen und Schüler dabei durch die anwesenden Lehrkräfte.
  • Ein gesundes, warmes Mittagessen in der Mensa erhält die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.
  • Unterschiedliche Angebote in der Mittagsfreizeit laden zum Spielen und zur Entspannung ein.
  • Arbeitsgemeinschaften bieten sinnvolle Aktivitäten, die Spaß machen (z.B. Musik, Sport, Theater, Zirkus, Erste Hilfe…)

 

 

Lernen in längeren Zeiteinheiten

Der 60-Minuten-Takt sorgt für mehr Ruhe im Schulalltag. Die Zahl der Fächer pro Schultag nimmt ab. Darüber hinaus bietet er

  • mehr Zeit, um den Unterrichtsstoff zu vertiefen
  • mehr Zeit für selbstständiges und dem eigenen Lerntempo angepasstes Lernen
  • mehr Zeit für Übungsphasen im Unterricht

 

Beispiel für einen Stundenplan der Klasse 5 ab dem Schuljahr 2013/2014 im 60 Minuten Raster

 

 

 

Zeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

1

7.45-8.45

Lernzeit

 

Deutsch

Musik

Religion

Lernzeit

Methodentraining

2

8.50-9.50

Deutsch

Lernzeit

individuelle Förderung

 

Englisch

Gesellschafts-

lehre

Englisch

Pause

9.50-10.10

Frühstückspause

 

 

3

10.10-11.10

Englisch

Kunst

Mathematik

Naturwissen-

schaften

Gesellschafts-

lehre

4

11.15-12.15

Mathematik

Naturwissen-

schaften

Sport

Lernzeit

Mathematik

Pause

12.15-13.15

Mittags

 

-pause mit offenen

Angeboten

 

 

5

13.15-14.15

Sport

Konferenz-nachmittag

Arbeitslehre

Deutsch

 

6

14.20-15.20

Sport

 

Arbeitsgemein-

schaften

 

Religion

 

                     

 

 

Lernen in einer Teamschule

  • Die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten im Team zusammen. Unterricht und Klassenarbeiten werden gemeinsam vorbereitet. So wird ein einheitlicher Standard in allen Fächern gewährleistet.
  • Eltern, Schüler und Lehrer arbeiten gemeinsam in den Schulmitwirkungsgremien.
  • Gemeinsam gestalten Eltern, Schüler und Lehrer den Schulalltag (z.B. AG-Angebote, Freizeitangebote, Mensa, Betreuungen, Planung von Veranstaltungen …)

So bauen Eltern, Schüler und Lehrer gemeinsam eine verlässliche, ernsthafte und dauernde Zusammenarbeit auf.

 

Lernen an zwei Standorten

Am Standort „Kapellenstraße“ werden die Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 5 – 7 unterrichtet. Eine kleinere und überschaubare Schule und das gemeinsame Lernen im Klassenverband der Gesamtschule sichern so die Fortsetzung der erfolgreichen Grundschularbeit.

 

Mit dem Übergang in die 8. Klasse wechseln die Schülerinnen und Schüler an den Standort „Von-Ketteler-Straße“. Dort werden die Jahrgänge 8 – 13 unterrichtet. Dadurch wird eine konstruktive Lernbegleitung der Schülerinnen und Schüler von der Sekundarstufe I in die gymnasiale Oberstufe unterstützt.